Archive for the 'das wohnen an sich' Category

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bring your own house!

in schweden darf man seit jänner auf seinem eigenen grundstück ein häuschen mit max. 15m2 hinbauen, ohne um eine behördliche genehmigung ansuchen zu müssen. was die architektonische kreativität fördert.

hier ein beispiel: mini house by jonas wagell.

(das könnte ich mir gut vorstellen: eine kleine stadtwohnung und irgendwo im grünen so ein mini haus. würde mir als stadtliebhaberin schon genügen.)

noch mehr wohnzimnmer

interior design from 1800 to 1990.

die wohnzimmer

das geffrye museum lässt seine internetbesucher in fremde wohnzimmer blicken. und zwar in die von 1600 bis ins jahr 2000.

yay!

apartment therapy startet wieder den jährlichen small is cool contest. inspiration ahead!

haha!

mark lives in ikea.

ah!

schöne wohnung.

indeed

a very stylish house.

zeitvertreib

auch dieses jahr lobte apartmenttherapy den small cool apartments wettbewerb aus. zumindest meinen stichproben nach gibt es heuer viel mehr erstklassig designte klein(st)wohnungen zu bestaunen als letztes jahr. hier mein favorit.

gut.

jeder, der in die neue wohnung kommt, sagt irgendwann plötzlich: “sehr schöne wohnung”. die freunde, die eltern, die umzugsmänner, der ikea-lieferant, die handwerker, und neulich sogar der telekom-monteur.

man kommt ja zu nichts.

diese eine umzugskiste bekomme ich nicht ausgepackt, weil die alten möbel teilweise neue funktionen haben, und ich noch nicht weiß wohin mit den kleinigkeiten.

aber in der zwischenzeit kann man sich ja mal mit freunden über das wohnen an sich und die vorlieben unterhalten. ich also neulich so zu m., die auch bald umzieht: “ich hab da neulich im ikea family magazin…” m. so: “hej!” ich so: “hej…! also, im ikea family magazin habe ich da neulich diesen artikel über diese frau gelesen, die auf einem kleinen hausboot lebt, und…” m. so: “ah, ja, das hab ich auch gelesen! herrlich!” und dann kamen wir ins schwärmen über den zustand der absoluten reduktion und dass wir beide eigentlich davon träumen, ausschließlich von gegenständen umgeben zu sein, die wir lieben. keine übergangslösungen, keine dinge, die man eigentlich nicht mag, nichts überflüssiges.

seitdem träume ich von einem leben mit kaum büchern (es gibt büchereien!), mit den besten dvds in einer kleinen mappe (es gibt videotheken!), von den perfekten kleidungsstücken, von den perfekten möbeln.

das mit den möbeln habe ich ganz gut im griff. sie sind zwar von ikea, aber man merkt es ihnen nicht an. sie sind schlicht, hell und neutral. und ich mag sie alle, bis auf ein oder zwei “altlasten”.
das mit der kleidung funktioniert auch ganz gut, indem ich 2x im jahr die stücke, die ich nicht mehr trage, ausmiste. trotzdem haperts mit dem stil insgesamt. aber das ist eine andere geschichte.
auch das geschirr ist gut selektiert.
aber dann - die bücher! kann man verschenken, verkaufen, oder sonstwas. aber sie begleiten mich teilweise schon seit meiner kindheit. vor dem umzug konnte ich gerade mal 10 stück finden, die ausmusternswert waren. in zwei großen billy-regalen. und die bücher waren es auch, die die hälfte meiner umzugskisten belegt haben, wobei ich mich in den letzten jahren buchkauftechnisch sehr zurückgehalten habe. ums eck der neuen wohnung ist aber ein gut sortierter billigbuchladen. und trotzdem, diese idee von der besitztechnischen freiheit…

(und was meinen Sie?)

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